Rund siebzig bis achtzig Zuschauer*innen saßen Ende Mai bei bestem Sommerwetter auf der grünen ungemähten Wiese im Ihme-Park zwischen
Glocksee und Ihme-Zentrum oder nahmen auf den bereitgestellten Bierbänken oder der kleinen Mauer vor der Glocksee platzt, um der
zweiten Attraktion im Vorprogramm des SLAM 2026 zu lauschen, dem Poetry Slam „Zwischen Beton und Poesie“.
Unter der Moderation von Matti Linke und Jörg Smotlacha, denen die poetische Veranstaltung vor dem größten zusammenhängenden Betonklotz Europas eine Herzensangelegenheit war, lasen und performten Tanja Schwarz, Lea Reich, Gerrit Wilanek, Klaus Urban und Lippi Punkstrumpf. Dabei ging es um die Frage „In welcher Stadt wollen wir eigentlich Leben?“ und die Gedanken der fünf Poet*innen zu diesem Thema. Dem Publikum gefielen die skurrilen Texte und Ideen von Lippi Punkstrumpf am besten, die als verdiente Punktsiegerin in der Abendsonne noch eine Zugabe lesen durfte.
Weiter geht es auf der Road to Slam noch zum Running Mic in die Innenstadt (6. Juni) sowie zu zwei Duo-Lesungen nach Sahlkamp-Vahrenheide (9. Juni) und Ricklingen (19. Juni). Im September wird es dann richtig heiß, denn dann starten die deutschsprachigen Meister*innenschaften im Poetry Slam in Hannover!
(Foto: Tanja Schwarz)
